Was sich die Göttinger wünschen

Mehr Platz fürs Rad



Was muss geschehen, damit künftig noch mehr Menschen in Göttingen das Rad zum Einkaufen benutzen? Was wünschen sich diejenigen, die schon per Rad shoppen fahren? Und sind alle Teile der Innenstadt gleichermaßen fahrradfreundlich? Das wollte der BUND von den Göttingerinnen und Göttingern wissen.










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BUND Göttingen
im Göttinger Umwelt- und Naturschutzzentrum (GUNZ)
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Ergebnis

Radverkehr in der Göttinger InnenstadtDie Umfrage des BUND Göttingen ist zwar nicht repräsentativ, zeigt aber einen deutlichen Trend: Die Einwohnerinnen und Einwohner der niedersächsischen Universitätsmetropole verlangen grundsätzliche bessere Bedingungen zum Radfahren. Besonders häufig wünschen sie sich die Öffnung von Einbahnstraßen, mehr Radabstellanlagen und ein besseres Klima zwischen den Verkehrsteilnehmern. Erfreulicherweise haben viele Befragte angegeben, dass sie bereits auf das Fahrrad umgestiegen sind. Dies dürfte allerdings damit zusammenhängen, dass hauptsächlich bereits radelnde Göttinger an der Umfrage teilgenommen haben.


Beteiligung

163 Göttingerinnen und Göttinger haben an der Umfrage teilgenommen, davon


•    71 in der Stadtbibliothek
•    13 an Ständen
•    18 im Neuen Rathaus
•    18 im Ökosupermarkt Tegut
•    2 in der Unibibliothek
•    41 online auf dieser Seite
•    eine unbekannte Anzahl von Teilnehmern im Kaufpark. Dort hatte der Reinigungsdienst leider kurz
vor Ende der Umfrage sämtliche Fragebögen unwiederbringlich entsorgt.


Schwierige Fahrradparksituation in der Göttinger InnenstadtFragen und Antworten

Auf die Frage „Was müsste getan werden, damit Sie vom Auto auf das Fahrrad umsteigen“ gab es insgesamt 56 Antworten, nämlich:


•   „Ich bin schon umgestiegen“ (37 Nennungen, Antworten sind zusammengefasst)
•   „Man müsste das Fahrrad im Bus jederzeit und auf allen Strecken mitnehmen können“ (7)
•   „Wir brauchen eine Park-und-Ride-Station, von der man mit einem Leihrad in die Innenstadt fahren kann“ (4)
•   „Autofahren müsste teuerer werden (z.B. Benzinpreis)“ (2)
•   „Ein Lieferservice wäre gut“ (2)
•   „Wir brauchen Fahrradlifte in bergigen Regionen“ (2)
•   „Eine Imagekampagne sollte das Einkaufen mit dem Rad bewerben“ (2)

Auf die Frage „Welche Verbesserungen wünschen Sie sich als bereits radelnder Einkäufer?“ gab es insgesamt 246 Antworten (Mehrfachnennungen möglich), nämlich:


•   „Mehr Fahrradabstellmöglichkeiten“ (77 Nennungen, Antworten sind zusammengefasst)
•   „Aufhebung der Einbahnstraßen bzw. Öffnung für Radfahrer in Gegenrichtung“ (50)
•   „Besseres Miteinander aller Verkehrsteilnehmer (37)
•   „Qualitativer Ausbau der Radwege“ (24)
•   „Quantitativer Ausbau der Radwege“ (22)
•   „Fahrradfreundlichere Streckenführungen“ (16)
•   „Zeitweilige Öffnung der Fußgängerzone“ (10)
•   „Mehr Fahrradstraßen“ (4)
•   „Ausleihservice für Anhänger/Packtaschen“ (3)
•   „Aufstellen von Schließfächern“ (2)
•   „Eine/n Radverkehrsbeauftragte/n“ (1)
•   „Lieferservice“ (1)

Auf die Frage „Welche Innenstadtbereiche nehmen Sie bereits als besonders fahrradfreundlich wahr?“ gab es insgesamt 104 Antworten, nämlich:


•   „Bin mit einigen Innenstadtbereichen zufrieden“ (49 Nennungen, Antworten zusammengefasst)
•   „Finde gar keinen Innenstadtbereich fahrradfreundlich“ (34)
•   „Bin insgesamt zufrieden mit der Fahrradsituation in der Innenstadt“ (21)

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